Review: AlphaBAT in Köln

KMG konnte durch Beyond Enterprise hautnah beim Konzert von AlphaBAT dabei sein, wofür ich mich im Namen des Teams an dieser Stelle noch einmal herzlich bedanke!

Ich war schon sehr gespannt auf das Konzert und was mich da genau erwarten würde. Als ich dann hörte, dass das ganze Event SECHS STUNDEN dauern sollte, wurde ich umso neugieriger.

Zur Einlasszeit um 15 Uhr an Ort und Stelle angekommen, waren bereits fast alle Fans da und versammelten sich ein paar Meter entfernt vom Klub Domhof. Ich habe so um die 150 Personen geschätzt.

Einige eigens organisierte Fans haben sich an das umstrittene Numbering-System gewagt. Sie trugen allesamt T-Shirts mit der Aufschrift „NUMBERING“ und darunter den Buchstaben der Kategorie, für die sie das Nummerieren übernehmen würden.

Ich hatte das Vergnügen, das kleine Team kennenzulernen. Sie sorgten fleißig dafür, dass alles seine Ordnung hatte und jeder fair in die Halle kam. Selbst sind sie schon lange Fans von AlphaBAT und freuten sich riesig, die Gruppe endlich live zu sehen. Neben des Numberings hatten sie auch noch andere Projekte auf die Beine gestellt. Zum einen hatten sie vor Ort eine große Deutschlandflagge ausgebreitet, auf der alle Fans unterschrieben hatten. Ich konnte diese leider nicht mehr fotografieren, da sie schon an AlphaBAT übergeben wurde, bevor ich bei der Location war.

Des Weiteren hatte das Team Papierbanner entworfen und an die Zuschauer verteilt, sowie Armbänder extra für die Tour anfertigen lassen. Wirklich eine schöne Erinnerung für die Idols und Fans!


Kommen wir zum eigentlichen Event:

Da der Flug von AlphaBAT unglücklicherweise Verspätung gehabt hatte, konnten die Proben erst kurz vor 15 Uhr beginnen. So war natürlich der Zeitplan in Gefahr.
Fans, die im Voraus Merchandise bestellt hatten, konnten dieses um 15:30 Uhr abholen. Kurz darauf öffnete der Stand für alle, die spontan Merch von AlphaBAT erwerben wollten. Jeder hat pro Artikel auch ein Los bekommen.

Während die letzten noch kauften, hatte sich der Großteil der Fans dank des Numberings in einer langen Schlange aufgestellt. Um die verlorene Zeit wieder aufzuholen, checkten Staff-Mitglieder bereits dort die Tickets und vergaben VIP-Bändchen an die Besitzer der Goldtickets.

So ging es für die Goldtickets danach auch schon in den Klub. Bei der Probe haben die Jungs zwei Lieder angespielt. Jedes nur bis nach dem ersten Refrain.

Ich hatte die ganze Zeit schon ein wenig bei den Fans gelauscht und bemerkt, dass einige sich in anderen Sprachen unterhielten. Zwei Leute kamen aus den Niederlanden und zwei weitere waren aus Schweden angereist.

Nach der Probe folgten die Autogrammstunde und das Hug-Event. Dann wurden die restlichen Zuschauer eingelassen, für die es ein High-Touch-Event gab. Wer ein entsprechendes Ticket hatte, machte Selfies mit seinem Lieblingsmitglied. Viele hatten gleich mehrere Pässe gekauft, um mit jedem der Jungs ein Foto schießen zu können.

Zu diesem Zeitpunkt wurde mir auch klar, warum für das Konzert sechs Stunden angesetzt worden waren. Es dauerte bei den ganzen Events einfach sehr lange.

Bevor die Show schließlich begann, stellte sich AlphaBAT noch auf Deutsch vor: „Hallo, mein Name ist…!“. Die Aussprache war sehr gut, Jungs 😉


Für den Anfang hatte die Gruppe mehrere Songs von anderen Künstlern vorbereitet, die sie nun zum Besten gaben. Die Stimmung war enorm und die vier haben auf der kleinen Bühne das Bestmögliche herausgeholt. Unter anderem kamen in diesem Block folgende Lieder vor:
Nu’est – Hello
Beast – Fiction
Winner – Really Really
Beast – Beautiful Night

So schnell die Cover begonnen hatten, so schnell waren sie leider auch schon wieder vorbei. Plötzlich kam ein „super mega geil“ aus dem Mund von E:psilon und direkt steigerten sich alle Mitglieder in die drei Wörter hinein.

Als nächstes beantworteten sie Fragen der Fans, die zuvor gesammelt worden waren. Auf Sätze wie: „Willst du mich heiraten?“ oder „Wer küsst am besten?“, verkündete B:eta mit gehobener Brust: „ICH NATÜRLICH!“, auf Englisch.
Und die Frage: „Wenn ihr auf einem Schiff wärt und dieses gerade sinken würde, wen würdet ihr als erstes retten?“, beantwortete K:appa relativ schnell mit: „G:amma, weil er der Jüngste ist!“
Dass B:etas deutsches Lieblingsessen „Bier“ und „Haxe!“ ist, war nun keine große Überraschung mehr für die Fans.

Es folgte die Auswertung der Lose, welche die Fans beim Kauf ihres Merchandises bekommen hatten. An fünf Gewinner ging jeweils ein Schal.

AlphaBAT verschwand hinter der Bühne, um sich frisch zu machen und die Zuschauern schauten in der Zwischenzeit einige Videos. Dann wurde es dunkel und die Jungs standen in schicken schwarzen Anzügen wieder auf der Bühne und sangen nun ihre eigenen Lieder.
Nach fünf Songs war es Zeit zum Abschied. Alle Fans schrien nach einer Zugabe und schon hüpften die Jungs erneut hervor, diesmal ohne Jacketts, und sangen noch einen weiteren Song.

Um 20:50 Uhr war die Veranstaltung vorbei.


Mein Fazit:

Die Fans waren super lieb und sehr geduldig. Wann hat man schon einmal die Chance auf so ein langes Fanmeeting/Konzert? Alle freuten sich riesig auf die Band und ich habe auch ein paar Tränchen fließen sehen. Zittrige Hände und Herzchen in den Augen waren unvermeidbar.

Und AlphaBAT?

Während der Show hat nicht alles reibungslos funktioniert, aber die Jungs sind damit ziemlich professionell umgegangen. Hut ab! Mit viel Humor und genug Selbstbewusstsein hielten sie es für ein gutes Zeichen, im Sinne von: „Die Technik streikt, weil unsere Fans mit ihrer Energie die Halle auseinandernehmen.“

Auch B:etas Reaktion auf den Ausfall seines Mikros hat mich beeindruckt: „Ich mach das jetzt einfach ohne Mikro. Let’s go!“


Um es also kurzzufassen: Stimmung war gut! Fans waren klasse! Und die Idols waren super lustig, professionell, sympathisch und haben die Zuschauer ausreichend mit Fanservice versorgt.

Wunderbarer Abend 😀

Risako