Interview mit JAPAKO Mag

japako_logoWir haben seit Mitte März einen offiziellen Partner: JAPAKO Music ist ein Onlinemagazin, das über japanische und koreanische Musik berichtet. Vor Kurzem veröffentlichten sie die erste gedruckte Ausgabe ihres K-Pop-Magazins, das weltweit online erworben werden kann. Es ist nur auf Englisch erhältlich.

Um euch JAPAKO Mag ein wenig näher zu bringen, haben wir mit ihnen ein kurzes Interview geführt.

 

KMG: Zuerst einmal würden wir gerne wissen, wie ihr zu eurem Namen JAPAKO gekommen seid und was er bedeutet!

JAPAKO: Eines Abends überlegten wir, welchen Namen wir unserer Webseite geben sollten. Wir dachten darüber nach, Japan, Korea und Passion (dt.: Leidenschaft) in einem Wort zu kombinieren. So kamen wir auf Japako Music, was für Japan, Passion und Korea steht. Es hat auch unser Ziel und unsere Leidenschaft gut repräsentiert. Weil es sich anhörte wie ein Papagei, wenn man das Wort ausspricht, hatten wir die lustige Idee, 2 Maskottchen zu erfinden: Jay und Kay. Kay ist der japanische Papagei und Jay der koreanische.

KMG: Worüber berichtet ihr in eurem Magazin?

JAPAKO: Im Onlinemagazin geben wir Nachrichten über koreanische und japanische Veröffentlichungen oder Künstler bekannt. Wir stellen auch Künstler vor, schreiben Bewertungen zu Alben und Musikvideos. Wir mögen Kreativität, deshalb haben wir auch eine Rubrik, in der wir Fan-Art veröffentlichen. Und um humorvolle Werbung für die Künstler zu machen, schreiben wir auch lustige Kurzgeschichten. In unseren gedruckten Zeitschriften geht es nur um Korea, wir haben Sonderberichte über Interviews und Fotoshootings, wir reden über koreanische Kultur, Fashion, Beauty und Kunst. Wir möchten auch, dass sich Fans an unserem Magazin beteiligen und fordern deshalb dazu auf, Fan-Art zu schicken, die besten davon werden im Magazin veröffentlicht. Es gibt eine „Fragt uns“ Rubrik und Fans können Geständnisse machen.

KMG: Wie seid ihr auf die Idee gekommen, das Magazin zu gründen?

JAPAKO: Wir waren der Ansicht, dass sich der internationale K-Pop Markt immer besser öffnet. Nachdem wir mit unserer Webseite ein Jahr lang in diesen Markt einbezogen waren, könnten wir sehen, dass die Nachfrage existierte. Wir dachten, dass viele Fans an so einem Magazin interessiert wären. Aber wir wollten, dass es gut aussieht und eine hohe Qualität hat, das ist natürlich der schwierigste Teil daran.

KMG: Habt ihr ein Leitmotiv?

JAPAKO: Wir möchten, dass unser Magazin cool und jung wirkt. Wir versuchen, die richtige Zielgruppe anzusprechen, da die meisten K-Pop Fans Teenager oder junge Erwachsene sind.

KMG: Was war der Gedanke hinter dem Magazin?

JAPAKO: Wir starteten das Onlinemagazin aufgrund unseres eigenen Interesses an den asiatischen Kulturen und der Musik. Als wir bemerkten, dass diese Musikrichtungen international sehr beliebt wurden, wollten wir für die Künstler zunächst in Europa werben. Später entschieden wir uns, ein breiteres Publikum anzustreben. Die Idee war, den internationalen Fans mehr von ihren Lieblingskünstlern und Idolen zu bieten, damit sie sich ihnen näher fühlen. Die gedruckte Zeitschrift war der erste Schritt dorthin. Zu der Zeit gab es solche internationalen Magazine noch nicht und manche Fans importierten Zeitschriften aus Japan oder Korea, um an die Poster oder Bilder zu kommen. Wir wollten den Fans eine Zeitschrift bieten, die sie verstehen würden, mit der gleichen Qualität der Fotos und Poster wie in den importierten Magazinen.

KMG: Wie viele Autoren habt ihr?

JAPAKO: Wir haben insgesamt um die 10 Autoren für die Webseite und das Magazin.

KMG: Plant ihr eine deutsche Ausgabe?

JAPAKO: Wenn das Magazin wirklich erfolgreich wird, planen wir sogar, es in verschiedenen Sprachen zu veröffentlichen, wie zum Beispiel Deutsch, Französisch und Spanisch. Aber das ist nur ein Zukunftsplan, falls der Erfolg des Magazins es zulässt und wir eine große Nachfrage von Fans haben, die diese Sprachen sprechen.

KMG: Gibt es eine Gruppe oder sonstige Künstler, die ihr gerne interviewen würdet, bisher aber keine Gelegenheit dazu hattet?

JAPAKO: Es gibt viele Künstler, die wir gerne in unserem Magazin hätten. Wir hatten bis jetzt nicht die Chance auf ein Interview mit B.A.P, aber wir werden es weiterhin versuchen. Es ist wichtig, zu wissen, dass wir nicht nur sehr erfolgreiche Bands präsentieren wollen, sondern auch solche, die weniger bekannt sind, jedoch viel Potenzial haben. Wir schauen nicht nur nach sehr bekannten Künstlern, denn viele andere Künstler verdienen viel mehr Erfolg, als sie haben. Uns gefällt die Idee, dass wir internationalen Fans die Chance geben können, Gruppen zu entdecken, die sie vorher nicht kannten. Durch unsere Interviews wollen wir das Interessse der Fans wecken, mehr über diese Gruppen zu erfahren.

Bildquelle: Japako Music

Risako