„Anfangsstory mit Kpop“ – von Sophie

Annyeong~

Vielleicht kennen mich ja ein paar von euch schon durch den Artikel zu „MyMusicTaste“. Ja, richtig gelesen, den hab ich geschrieben xD nur Spaß.

Heute will ich auch mal so ein bisschen über meine Erlebnisse mit Kpop erzählen und euch vorstellen, wie bei mir alles angefangen hat.

Also, eine kurze Vorstellung meinerseits: Ich heiße Sophie, bin 16 Jahre jung und arbeite seit drei Wochen als Azubi bei Rossmann. Hobbys hab ich eigentlich, abgesehen vom Kpop, nicht wirklich, außer dass ich gerne Artikel oder Kurzgeschichten/Fanfictions schreibe. Auf Wattpad könnt ihr gerne, wenn ihr Lust habt, bei mir vorbeischauen xD (Schleichwerbung i know :D) Ich heiße dort: JungChaSoo01.


So jetzt aber mal zu meinem Start mit Kpop. Dafür müssen wir ein Stückchen zurückschauen. Und zwar war das so im Jahr 2014. Ich war früher auch jemand, der wahnsinnig gerne Animes und Mangas geschaut, bzw. gelesen hat. Meine beiden Freundinnen glücklicherweise auch. Insgesamt hab ich mich damit knapp ein Jahr beschäftigt, also hatte ich mich schon an diese asiatische Sprache (Japanisch) gewöhnt.

Ihr müsst wissen, ich mochte es grundsätzlich, romantische Kussszenen aus Animes oder auch aus anderen Filmen oder Serien anzusehen. Also hatte ich mich da ein wenig auf YouTube verirrt xD und stieß somit auf ein chinesisches Drama. Ich fand das Video sehr cute und hab mich auf die Erkundung dieser Serie gemacht, nur leider fand ich nichts, wo ich es mit deutschem Untertitel schauen könnte. Also geriet dieses Video in Vergessenheit.

Irgendwann wurden mir Animes zu… keine Ahnung… blöd? Langweilig? Ich hatte auf jeden Fall keine Lust mehr und brauchte was Neues. Ungefähr Ende 2014 hatte mir eine meiner Freundinnen ein Bild auf WhatsApp geschickt, wo ein Asiate auf Gleisen lag und sie meinte, dass sie das Bild sehr schön fände. Ich dachte mir nix dabei und ging davon aus, es wäre ein berühmter Japaner oder so.


Das Jahr 2015 begann, ich hatte Langeweile und fing an, auf YouTube meine Videos zu schauen, die ich mit „gefällt mir“ markiert hatte. Da tauchte wieder das Video mit dem chinesischen Drama auf und ich entschied mich innerhalb einer Sekunde, nochmal zu gucken, wo ich es schauen könnte. Wie es das Schicksal wollte, wurde ich relativ schnell fündig. So lernte ich die Streamingseite „Viki“ kennen. Dort können Fans asiatischer Dramen ihre liebsten Serien mit internationalen Untertiteln schauen.

Also hatte ich damit begonnen und das Drama hieß übrigens „Just You“ mit Aaron Yan und Puff Kou. Ich war am Anfang ein wenig erschrocken, wie lang so eine Folge geht (1h 30 min), aber das hielt mich nicht davon ab, das Drama weiterzuschauen. Ich war begeistert. Na ja, vielleicht ein bisschen verstört, durch den ganzen Kitsch und die Klischees der Romantik, aber ansonsten war ich sehr zufrieden.

Nach dieser Serie kam ich auf die Idee, weitere Dramen zu schauen und stieß auf KDramen. Übrigens wusste ich nicht, dass „Just You“ ein chinesisches Drama war, weil das überall als KDrama eingestuft wurde. (Hab ich erst später erfahren und an der Sprache nicht erkannt, da ich nur japanisch kannte).

Mein zweites Drama, was ich angefangen hatte zu schauen, war „Pinocchio“ mit Park Shin Hye und Lee Jong Suk. Ich hab mich sofort in die Story und die Schauspieler verliebt und habe diese Serie wortwörtlich gesuchtet! Da ich die Hintergrundlieder sehr schön fand, suchte ich sie zum Runterladen und so stieß ich zum ersten Mal auf den Begriff Kpop.


YouTube blieb in der Zeit mein bester Freund. Ich schaute gefühlt tausende von „Top 50 Kpop Songs“ oder „Top 10 Boygroup“- Videos. Jedenfalls stieß ich dann als erstes mehr auf Girlgroups wie SNSD/Girls‘ Generation, Sistar oder f(x). So richtig intensiv hab ich mich nicht damit beschäftigt.

Paar Tage später hatte ich das einer Freundin gezeigt, sie fand es auch nicht so schlecht. Sie machte sich auf die Suche nach Kpop-Songs und entschied sich für 2NE1. Auch ich bekam die ersten Lieder aufs Handy geschickt und somit kann ich sagen, dass die ersten Lieder, die ich bewusst von einer Gruppe gehört hatte, von 2NE1 waren.

Dann kamen auch die Lieder von den anderen oben genannten Gruppen auf mein Handy und ich beschäftigte mich eine ganze Zeit nur mit ihnen. Irgendwann wagte ich mich dann doch an ein paar Boygroups, die sehr bekannt waren. Darunter Super Junior, SHINee, BEAST und BIG BANG. Dennoch habe ich nur Lieder gehört, also ich hatte mich nicht intensiver mit den Gruppen beschäftigt.


Erst später, es war im September 2015 oder so, hab ich die Boygroup EXO kennen und lieben gelernt. Mein erstes Bias war Chanyeol *~*

Ich hatte es eigentlich ziemlich schnell geschafft, alle auseinanderzuhalten. Klar, hab ich am Anfang auch immer gesagt: „Die sehen doch alle gleich aus. Wie soll ich die je auseinanderhalten?“ Aber heute weiß ich, was für ein Schwachsinn das ist. Meine Mädels fanden es schon echt krank, wie ich zwölf „völlig gleich aussehende“ Asiaten auseinanderhalten konnte und sie alleine an den Haarspitzen oder den Nasen oder ihrem Lächeln erkennen konnte xD. Hier ist mir dann auch aufgefallen, wer der Asiate auf dem Gleis ist, auf dem Bild von meiner Freundin. Sehun von EXO war es, im MV zu „Love Me Right“ xD.

Es war eine schöne Zeit, mich mit EXO zu beschäftigen und jeden ein bisschen näher „kennenzulernen“. Mein heutiger Bias ist übrigens Baekhyun *~* Ja, später dann wurde mir EXO ein bisschen zu viel, also auch zu bekannt. Ich mochte sie für einen kurzen Moment nicht mehr so, weil sie irgendwie plötzlich so eingebildet rüberkamen, aber seit längerem hat sich das wieder gelegt xD


So ca. seit einem halben Jahr beschäftige ich mich auch intensiv mit der Boygroup BTS (Bangtan Boys oder Bangtan Sonyeondan) und ich dachte mir am Anfang: „Warum wird so ein Hype um die gemacht? Was ist an denen so toll?“ Tja, dass so ein Hype schnell entsteht, hat sich bei mir bestätigt, denn ich bin ein echter ARMY geworden xD Angefangen hab ich, als das MV zu „Run“ rauskam, zumindest hab ich ihre Musik mehr gehört. So richtig beschäftigt erst, als ich das Lied „Dope“ gehört hatte und dann jedes andere MV und jeden ihrer Songs gefeiert habe.

So, das war jetzt der Anfang mit Kpop bei mir. Mittlerweile sind es viele Bands mehr geworden, die ich verfolge oder höre, wie zum Beispiel: GOT7, Twice, Red Velvet, SEVENTEEN, VIXX, Block B, B.A.P, Astro. Auch Einzelkünstler wie Ailee und Taeyeon zählen dazu. KDramas hab ich inzwischen auch schon über 12 Stück gesehen und meine absoluten Favoriten sind eindeutig: „Cheese In The Trap“, „Pinocchio“ und „My Love From The Star“.

Ich hab mich auch mal auf was Neues eingelassen und schaue mir immer wieder Berichte über Südkorea an und bin immer dabei, wenn es um dieses Land geht. Ich habe mir schon zwei Bücher bestellt und gelesen, speziell über das Land. „105 Momentaufnahmen Südkorea“ war das erste und „Fettnäpfchenführer Südkorea – Ein Affe Fällt auch mal vom Baum“ war das zweite. Ich war so gefangen von beiden Büchern und sie lieferten beide super Infos über das Land selbst und die Kultur.


In mir ist natürlich auch schon der Traum aufgestiegen, mal nach Seoul zu fliegen und eine Weile dort zu bleiben, nicht nur für eine Woche oder so. Leider gibt es in meinem Freundeskreis keinen, der mitfliegen würde und ich traue mir das alleine auch nicht zu xD.

Im TV haben sich seit längerem auch Sachen gefunden, die mit Kpop zu tun haben. Zum Beispiel läuft auf dem deutschen Charts- und Musiksender „VIVA“ in den Facebook- oder Twitter-Wishlists seeehr oft Kpop, wie von BTS, EXO oder Big Bang. Es gibt aber auch einen koreanischen Sender, der weltweit ausgestrahlt wird: „Arirang TV“, den ich auch sehr suchte xD Ist natürlich nur auf Englisch.

Ich habe auch eine Tanzgruppe gefunden, die Kpop-Songs covert und so haben wir oft Spaß zusammen und tanzen uns die Seelen aus dem Leib. Ich kann jetzt komplett die Tänze von SISTAR – Shake it und von TWICE – Cheer Up.


Es gibt übrigens auch eine deutsche Zeitschrift, die monatlich erscheint und mittlerweile in jedem Kisok zu erhalten ist: „Kbang“. Bitte beachtet, dass dieses Magazin einen höheren Preis hat als die meisten andere Hefte (rechnet mit ca. 8€). Ich muss aber sagen, ich liebe dieses Magazin. Es liefert immer tolle und neueste Infos was Kpop, KDramen, KLifestyle und die Kultur Koreas betrifft. Meistens sind 8 Poster dabei, auf leichtem Hochglanzpapier in super Qualität!

Im Netz gibt es ja sowieso die ganzen Fanpages der Idols oder Seiten, die grundsätzliche Infos zu Kpop bringen, wie auch „Kpop Meetings Germany“ 😀 Oder mit denen man die Idols in die eigene Stadt bringen kann wie „My Music Taste“.

Falls noch jemand die Frage hat, was ich so für Fanartikel besitze, wird dieser jetzt bestimmt lachen. Ich habe gerade mal normale Poster und von BTS Photocards, 4 Alben (Skool Luv Affair mit Jin als Card, TMBMIL pt 2 mit RM und TMBMIL: Young Forever, dort waren es alle). Dann noch zwei T-Shirts von EXO, eins, wo alle hinten draufstehen (hatte ich selbst designt) und eins mit Sehun.


Durch Kpop habe ich natürlich auch schon ganz viele tolle Sachen erlebt. Wie zum Beispiel, dass ich neue Freunde gefunden habe und ich mehr Englisch lerne. Ich bin so froh, ein Hobby zu haben, was nicht jeder hat und das eigentlich auch nicht viele teilen. Dadurch bleibt es noch was Besonderes. Die internationale Popularität von Kpop steigt aber auch täglich und deswegen wird es nicht mehr lange dauern, bis die Bombe auch in Deutschland explodiert und alle plötzlich nur noch von Kpop sprechen.

Gangnam Style von PSY hat doch in Deutschland auch jeder gefeiert, also wieso dann nicht andere Songs? xD

Ich hoffe, euch hat dieser kleine Einblick gefallen und mich würde es auch mal interessieren, wie es bei euch aussah? Wie seid ihr in die Falle des Kpops geraten und wer ist eure Ultimate Group? Ich bin auf eure Kommentare gespannt xD

Legt los und zeigt Deutschland, wie ihr mit eurem Hobby begonnen habt 😀


Bildquelle: Beautiful Flowers

Bubble Writers